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Sports, SV Waldhof 27. Januar 2020

Träumen erlaubt?

Beim 1:0 in Meppen blieb der SV Waldhof zum 28. Mal in Folge auswärts ungeschlagen und festigte den 3. Platz in der Tabelle, da Verfolger Braunschweig bei 1860 mit 1:4 unter die Räder kam. Unisono sprechen Spieler und Verantwortliche weiterhin vom Klassenerhalt, aber wie lange ist das noch glaubhaft?

15 Punkte trennen den Waldhof bereits vom ersten direkten Abstiegsplatz. Bei 17 ausstehenden Spielen darf man berechtigte Zweifel daran haben, dass es noch einmal brenzlig wird. Zumal die Kellerkinder qualitativ nicht mit dem Rest der Liga mithalten können. Und nun kommt mit dem 1. FC Magdeburg (Platz 12) am kommenden Wochenende ein Gegner nach Mannheim, der als Aufstiegs-Mitfavorit bereits mit dem Rücken zur Wand steht und voraussichtlich voll auf Sieg spielen wird. Dem konterstarken Waldhof könnte das, trotz der Ausfälle von Dorian Diring (Knorpelschaden) und Arianit Ferati (Sperre), voll in die Karten spielen.

Niemand in Mannheim erwartet den Aufstieg, doch es wäre nach weit über einem Jahrzehnt Bedeutungslosigkeit und einer historischen Saison 2018/19 das i-Tüpfelchen in einem modernen Fußball-Märchen. Die »Buwe« können nun völlig befreit aufspielen. Reicht es am Ende nicht, wird niemand traurig sein, aber fahrlässig verschenken will diese Möglichkeit auch niemand, vor allem nicht der ambitionierte Bernhard Trares. Seine Mannschaft ist in der 3. Liga angekommen und glänzt immer wieder auch spielerisch. Gegen Meppen waren es am Ende Wille und Kampfgeist, die die 3 Punkte trotz halbstündiger Unterzahl einbrachten. Der unbändige Siegeswille, zur Not auch sein Blut für die Raute zu geben, könnten am Ende Unmögliches möglich machen.

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