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Travel 10. August 2018

Reisetagebuch 4. Akt: Cuxhavens Häfen

Der Alte Fischereihafen — 1885 errichtet — lag in weiten Teilen Jahrzehnte in einem Dornröschenschlaf. Noch heute ist Cuxhaven neben Bremerhaven der bedeutendste Fischereistandort Deutschlands. Im Februar 2016 wurden die 57.000 Quadratmeter Landfläche und ein vier Meter breiter Wasserstreifen entlang der Uferlinie von der Alter Fischereihafen GmbH übernommen. Die Vision ist es, diesen zentralen Bereich Cuxhavens wieder wach zu küssen und mit neuem Leben zu füllen und ihn sowohl für die Bevölkerung, die Touristen als auch für die Wirtschaft zu einem ganzjährig attraktiven Ziel zu machen.

Alter Fischereihafen
Eine alte Fischhalle mit den typischen Ladeluken (rechts oben)
Alter Fischereihafen
Alter Fischereihafen

Der Fang und die Verarbeitung von Fisch haben die Entwicklung der Stadt entscheidend geprägt. Zahlreiche Gebäude zeugen auch heute noch von der Zeit, als der Hafen voller Fischdampfer war, die Betriebe der Fischindustrie das wirtschaftliche Leben dominierten und bei bestimmten Windrichtungen ein deutlicher Fischgeruch über der Stadt hing.

Cuxhaven und der Fisch (Infoflyer)
Alter Fischereihafen
Blick auf den Neuen Fischereihafen

Im alten Hafen löschen noch heute die Kutter ihren Fang. Fisch kann man also kaum frischer bekommen als hier in den zahlreichen Läden und Restaurants. Hier bietet sich sogar die Gelegenheit, Krabben fangfrisch vom Kutter zu kaufen.

Alter Fischereihafen
Alter Fischereihafen

Bis in die 1960er Jahre gab es von Cuxhaven aus einen regelmäßigen Schiffsverkehr in die neue Welt. Am Hafen findet man auch den »Kai der Tränen«. Hier nahmen zahlreiche Menschen Abschied und es war für sie der Aufbruch in eine ungewisse Zukunft.

Cuxhaven Hafen
Cuxhaven Hafen
Cuxhaven Hafen
Links die »Alte Liebe«, im Hintergrund die Kugelbake, Cuxhavens Wahrzeichen
Cuxhaven Hafen
Cuxhaven Hafen
Cuxhaven Hafen

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