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Travel 9. August 2018

Reisetagebuch 3. Akt: Die »Dicke Berta«

700 Kilometer hatten wir hinter uns und waren am Abend endlich in Cuxhaven angekommen. Schnell eingecheckt, ausgepackt, frisch gemacht und schon ging es an den Strand.

Cuxhavener Strand
Cuxhavener Strand
Ein traumhafter Sonnenuntergang am Strand von Cuxhaven

Wir genossen den Sonnenuntergang, viel mehr war nach einem anstrengenden Tag nicht mehr möglich. Also ab ins Hotel und ausruhen, um am nächsten Tag wieder fit zu sein.

Früh morgens ging es in den Cuxhavener Stadtteil Altenbruch, um dort die »Dicke Berta« zu besuchen. Ja, richtig gelesen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine korpulente Dame, sondern um einen bis 1983 betriebenen Leuchtturm. Sein Pendant, die »Schlanke Anna« existiert hingegen nicht mehr.

Dicke Berta

Seinen Spitznamen erhielt der Turm nach einer Umpositionierung im Jahr 1919. 1983 wurde das Leuchtfeuer schließlich gelöscht.

Mit der Außerdienststellung wurde dieses Leuchtfeuer ein Fremdkörper im Deich, was zur Folge hatte, dass der Turm aus Stahl verschrottet werden sollte. Der Widerstand der Altenbrucher und die Möglichkeit, durch einen Ring aus Steinen die Deichsicherheit zu gewährleisten, ließen von diesem Plan Abstand nehmen. Am 18. August 1983 stellte das niedersächsische Verwaltungsamt in Lüneburg den Turm unter Denkmalschutz. Zur Erhaltung des Leuchtturmes gründete sich am 8. November 1983 der Förderverein Dicke Berta e. V., dessen Mitglieder den 13 m hohen schwarz-weißen Leuchtturm restaurierten.

Mehr habe ich heute nicht zu erzählen, also zeige ich lieber ein paar Bilder dieser liebevoll erhaltenen Anlage. Im nächsten Teil erwartet euch ein Ausflug an den Alten Fischereihafen und den Hafen.

Dicke Berta
Dicke Berta
Containerschiff
Hafen
Schafe an der Küste
Hafen
Mann auf Bank
Kühe voller Fliegen

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